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Cheironomie

Die Cheironomie (aus dem Griechischen: "Leitung durch Handbewegung") wurde schon in Ägypten, später dann in der griechischen Tragödie für die Leitung des Chores bzw. dessen Bewegungen verwandt. Wegen des Fehlens einer Notenschrift wurden auf- oder absteigende Tonhöhen noch im Mittelalter mit der Hand vorgegeben. Der erste Versuch einer schriftlichen Fixierung waren die Neumen, sodaß sich schließlich mit der weiteren Entwicklung nach dem Jahre 1000 das aktive Hinführen zu den einzelnen Tönen erübrigte. Jedoch ist die Cheironomie in verschiedener Weise noch präsent, d.h. beschränkt auf die rhythmische Sammlung und das Anfeuern im Ausdruck kann alles Taktschlagen und Dirigieren als Cheironomie im weiteren Sinne bezeichnet werden. Im pädagogischen Bereich ist Cheironomie aufgrund der Schwierigkeiten der Notenschrift in einem stärkeren Maße auch heute durchaus noch üblich.




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