Musiklexikon
AABA-Form
Da im Jazz bis in die 60er Jahre hinein neben Blueskompositionen vor allem Themen und Harmonien populärer Songs als geeignete Improvisationsvorlagen galten, setzte sich die volkstümliche Liedform der europäischen Unterhaltungsmusik in ihrer wichtigsten Formvariante AABA (oder auch AABA) als 32-taktiges, harmonisch offeneres Alternativmodell zur 12-taktigen Bluesform durch. /Das Modell besteht aus einem 8-taktigen A-Teil, der zweimal wiederholt wird, dem als Bridge bezeichneten, thematisch und harmonisch kontrastierenden B-Teil und der abschließenden Wiederholung des A-Teils. /Siehe dazu auch Bluesfom.///
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